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Das Urnäscher-Bloch wird ausschliesslich von erwachsenen Männern bestückt. Zudem ziehen die Teilnehmer den Baumstamm nur jedes zweite Jahr von Urnäsch nach Herisau und wieder zurück und dies nicht am Blochmontag, sondern am Fasnachtmontag. Träger dieses Brauchs ist die Urnäscher Blochgesellschaft, die sich vornehmlich aus Leuten aus dem Bauernstand zusammensetzt. Die Männer sind entsprechend den Funktionen verkleidetet; da sind Kässelibuebe, Vorreiter, Herolde, Bauersleute, Stocker und Böscheler, Sennen, ein Förster, ein Fuhrmann, ein Schmied und ein Bärenführer. Die Route führt über Waldstatt nach Herisau und wieder zurück. Wieder in Urnäsch angekommen, wird der Baumstamm dem Meistbietenden verkauft.
Während das Steiner- und das Hundwilerbloch seit Menschengedenken am Blochmontag auf einer recht genau festgelegte Route herumgezogen wird, kennt Schwellrunn den Blochumzug erst seit den 1960er- Jahren. Am Blochumzug beteiligen sich ausschliesslich Knaben; so vertreten auch alle Gestalten, die mitwirken, ausschliesslich Berufe, die von Männern bestückt werden. Alle Buebeblöchli haben ihre ganz besonderen Eigenheiten. So marschieren beim Steinerbloch zwei Silvesterkläuse mit und das neugierige Volk wird mit „Suublotere“ vertrieben. Die Hundwiler Knaben sind ausgerüstet mit den sogenannten „Schittli“ – einer Art Holzscheit – mit denen sie den Zuschauern Angst machen.